Imagefilm: Content, Storytelling, Budget & Umsetzung

Schließlich ist der Imagefilm fürs Image da

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Imagefilm – ist er wichtig für ein Unternehmen?

Film und Video boomen. So langsam werden die Internetverbindungen auch in Deutschland leistungsfähig genug, um Bewegtbilder auch in akzeptabel hoher Auflösung flüssig darstellen zu können. Nun will erst recht keiner mehr unzählige Absätze über die Firmengeschichte und den stolzen Gründer lesen. Der Interessent will den Imagefilm! Der Imagefilm ist die digitale Visitenkarte des Unternehmens. Seine Aufgabe ist es in sehr kurzer Zeit zu zeigen, was ein Unternehmen wirklich ausmacht – eine Charakterstudie. Wer ist das Unternehmen? Wie sieht das Unternehmen aus? Wie groß ist das Unternehmen? Welche Werte transportiert das Unternehmen? Welche Menschen arbeiten dort? Welches Produkt wird angeboten oder welcher Service? Warum ist das Unternehmen besser als Mitbewerber? Das sind typische Fragen, die in einem Imagefilm beantwortet werden. Durch das Medium Film kann aber noch weitaus mehr „zwischen den Zeilen“ vermittelt werden. Nicht nur Interesse wird geweckt, auch Stimmungen, Emotionen, Neugierde. Dabei gibt es auch keine Vorschrift, dass Imagefilm und Produktfilm nie, nie, nie miteinander vermischt werden dürfen. Natürlich geht das und macht in vielen Fällen Sinn. In „Herr der Ringe“ sahen wir keinen ersten Teil in dem es hieß „Das ist Aragorn. Er ging hier zur Schule und machte dort seine Ausbildung, gründete anschließend ein kleines Unternehmen, um am Ende König von Mittelerde zu werden.“ Und es gab auch keinen Teil 2 mit dem Thema „Das ist der Ring. Er ist rund. Das Material ist irgendwie Gold, vielleicht, aber mit ganzkrassen Eigenschaften“. Nein, es gab eine Story, in der Aragorn seine Rolle spielte, verwoben mit dem Ring und auch einem kleinen Team von Weltenrettern. Team? Ach ja: Zeigen Sie doch auch gleich noch dazu, dass Sie ein moderner und guter Arbeitgeber sind – vorausgesetzt, Sie sind es. Herr der Ringe hatte eine Story, jeder Kurzfilm hat eine Story und auch Ihr Imagefilm hat eine Geschichte verdient. Ein roter Faden hält am Ende das gut geschnürte Paket zusammen. Was so ein Imagefilm kostet? Dazu später mehr.

Ein Imagefilm ist halt mal keine Power Point Präsentation!

Meist aber gehen Unternehmen ähnlich vor, wie in einer Power Point Präsentation. Die oben genannten Fragen werden mehr oder weniger in der gleichen Reihenfolge abgespult. Und wenn Sie nun an die vielen Vorträge denken, die Sie in Ihrem Leben schon gehrt haben, dann erinnern Sie sich sicher auch wie Sie nach zehn Minuten immer dachten: „Wie lange geht die Firmenvorstellung denn noch? Wir sind ja erst bei 1970!“.  Ihr Imagefilm sollte anders sein. Denn was bringt Ihnen ein teurer 15-minütiger Unternehmensfilm, der in der Mitte Ihrer Startseite prangert, wenn er am Ende nur eines ist „irgendwie informativ“ um nicht das Wort „sterbenslangweilig“ zu verwenden. Zwei richtig gut durchdachte Minuten die richtig reinknallen sind da doch der bessere Weg. Tolle Effekte, die perfekte Musik, eine Prise Humor oder gar Abenteuer – es muss zu Ihrem Unternehmen passen, aber eben auch auf alle Fälle unterhalten. Wenn der Imagefilm nicht unterhält, ist er wertlos.

Viele Imagefilme verharren bei erwähnter Unternehmensvorstellung und tun dies in unverblümter Selbstbeweihräucherung. Da kann technisch alles perfekt in Szene gesetzt sein, die Luftaufnahme der riesengroßen Fabrik und die Kamerafahrt durch die Produktionshalle, das Interview mit der eloquenten Geschäftsführerin oder mit dem unfassbar glücklichen Mitarbeiter – gesehen haben wir das doch tausend Mal: langweilig!

Imagefilm mit Content und eigener Note, aber wie?

Jetzt ist Ihr Produkt vielleicht aber ja nicht das neue, sexy Smartphone auf das die Welt wartet. Wäre es das, fänden die Leute auch damit Ihr Unternehmen gleich unfassbar interessant und womöglich würde dann der Geschäftsführer, der Chief of Art Design oder die Leiterin der Innovationsabteilung zur Ikone erhoben. Steve Jobs konnte eigentlich sagen was er wollte, Millionen von Klicks waren ihm sicher. Das wäre dem wohl nicht so gewesen, wäre Apple der weltgrößte Anbieter von Hunde-Dosenfutter, von nano-versiegelten Toilettenbrillen oder von kaufmännischer Software für die Branchen Chemie und Pharma. Marketing für ein iPhone machen, das kann ja wohl jeder. Den 20-Liter Sack Rindenmulch als Heiligen Gral verkaufe, das ist Kunst – allerdings verstößt das gegen eine wichtige goldene Regel: Bleiben Sie immer ehrlich und authentisch! Versuchen Sie keinen Imagefilm zu drehen, in dem alle hip und irre cool sind, wenn Ihre Mitarbeiter im Grunde doch eher ein wenig introvertiert sind. Das spürt der Betrachter sofort und bestenfalls wirkt das komisch – unfreiwillig. Dabei wäre bei wäre die Erfahrung in diesem Fall das bessere Thema gewesen, die Zuverlässigkeit und Beständigkeit – manchmal ist das viel gefragter als „hip“. Für jedes Unternehmen – und natürlich auch für Ihres – findet sich das passende Skript. Denkt man die Berliner Verkehrsgesellschaft, käme einem auch nicht gleich der Gedanke, dass man dazu einen richtig coolen Imagefilm machen könnte. Die BVG ging den Weg „Humor“. Das ist kein leichter Weg, denn jedes Unternehmen muss auch beweisen, dass es seriös. Insbesondere der deutsche Mittelstand hielt das bislang für unvereinbar und selten waren bei der Cannes-Rolle unter den lustigsten Werbefilmen der Welt deutsche Produktionen zu finden. Dabei zeugt ein guter Humor auch immer von Kreativität, schafft Sympathie und zeigt eben genau durch eine gute Gratwanderung das Einfühlungsvermögen eines Unternehmens.

In einem weiteren Spot geht die BVG mit der Selbstironie noch einen Schritt weiter. Beide Filme sind sowohl Image- als auch Produktfilm. Haben Sie gelacht? Einige Millionen Menschen haben das. Ein Kompliment für diese beiden Spots an dieser Stelle an die Agentur Jung von Matt/SAGA aus Hamburg.

Imagefilm und Sympathie

Der Imagefilm über den Hersteller von Dübeln? Wie aufregend kann das sein? Die Unternehmensgruppe fischer zeigt es eindrucksvoll mit einem Spot der Berliner Agentur Scholz and Friends. Der rote Faden in diesem Clip ist die Innovationskraft des Unternehmens. Das ist ein guter Weg, wenn das Produkt sich in den Augen der Käufer kaum verändert, dennoch aber immer weiter z.B. an den Materialien geforscht wird. Fazit: Weil wir innovativ sind, sind die Dübel die besten und werden immer besser. Niemand hat sicher den Eindruck, dass das Unternehmen sich damit schadet, weil es durch den Humor unseriös wirkt. Im Gegenteil, es macht ein Unternehmen sympathisch und der Aspekt der Innovation schafft ein modernes Bild.

Die Schott AG in Mainz wendet sich mit seinen Produkten in der Regel an die Industrie. Die Gläser zeichnen sich durch chemische Beständigkeit aus, thermische Widerstandsfähigkeit, durch mechanische Belastbarkeit etc. Auch bei Schott spielt die Innovation eine ganz besondere Rolle. Statt eines einzigen Imagefilms haben wir hier eine Serie mehrerer Clips, die das Unternehmen selbst kaum zeigen, aber dennoch eine Menge Image versprühen. Derzeit produziert Intervideo gerade den vierten Spot der Serie.

Imagefilme für die Hidden Champions

Und noch ein letztes Beispiel. Wissen Sie, was ein Schleifring ist? Schleifringe kommen überall dort zum Einsatz, wo sich etwas dreht: in Waschmaschinen, Riesenrädern, Windkraftanlagen, Satelliten. Und sie müssen immer und unter allen Umständen funktionieren, denn Menschenleben können davon abhängen. Leider kann man einen Schleifring, wenn er in ein Produkt eingebaut ist, nicht sehen. Im folgenden Imagefilm schaffen es 3D-Modelle die Schleifringe sichtbar zu machen und Sie erfahren, was sie alles erst möglich machen. Auch in diesem Fall wird deutlich, dass man Imagefilm und Produktfilm gerade dann kaum trennen kann, wenn ein Unternehmen sich auf ein Gebiet klar fokussiert hat. A propos Fokus: Bei Schleifring war es aus naheliegenden Gründen der extrem hohe Qualitätsanspruch, der den roten Faden der Story vorgab. Der Film von Intervideo erhielt zahlreiche Auszeichnungen, z.B. den Master of Excellence beim 27. Corporate Media Festival und war Finalist Award Winner beim New York Festival 2016.

Wie gehe ich die Planung für einen Imagefilm an?

Wenn Sie also einen Imagefilm planen, weil Sie noch gar keinen haben oder irgendwann festgestellt haben, dass Ihr Imagefilm leider zu der Sorte „Wir sprechen erst mal ein paar Minuten über unser Unternehmen“ gehört, dann stellen Sie sich diese Fragen:

  • Was wollen wir vermitteln?
  • Was davon macht uns einzigartig?
  • Welche Eigenschaft, welches Bild oder Symbol fällt uns dazu ein?
  • In welche Geschichte können Sie das einbinden?
  • Und welche Tonalität passt zu uns?

Zugegeben: Die Beantwortung dieser Fragen ist alles andere als einfach. Es mag nicht ganz uneigennützig klingen, es führt aber auch kaum ein Weg daran vorbei: Wenden Sie sich an eine Agentur oder direkt an eine Filmproduktion mit Erfahrung im Storytelling. Die großen Vorteile, dass zwischen Ihnen und der Filmproduktions-Firma keine Werbeagentur steht liegt darin, dass ein direkter Austausch in der kreativen Phase entsteht und das Unternehmen ohne Rückfragen weiß, was mit welchen Kosten möglich ist. Zudem macht die Zusammenarbeit mit einer guten Agentur für die Filmproduktion einfach auch Spaß. Wenn diese dann auch noch in allen Kanälen und in allen technischen Kanälen bewandert ist, zum Beispiel weiß, wie man den Film auch in einer Virtual Reality Anwendung auf einer Messe einsetzen kann oder das Key Visual in den Sozialen Medien sinnvoll platziert werden kann, dann sind die Grundsteine für einen Erfolg bereits gelegt. Sie finden übrigens Beispiele für die Mehrfachnutzung von Elementen wie einem 3D-Modell hier.

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Ein kleiner Tipp noch. Auch unserer Seite „Film- und Videoproduktion“ finden Sie neben weiteren Beispielen zum Thema „Filmprojekte und Budget“ auch die Möglichkeit unser Whitepaper „Digitale Medien für Ihren Unternehmenserfolg“ kostenlos anzufordern – mit über 50 Seiten, mit zahlreichen Tipps und Checklisten für Ihr Filmprojekt. Neben spannenden neuen Feldern wie dem 360-Grad-Film uns der Augmented und Virtual Reality liegt auch darin ein Schwerpunkt auf dem Imagefilm. Schauen Sie sich auch gern mal auf unserer Startseite www.intervideo.de um. Sie haben dort nämlich nicht nur die Wahl nach Medium (also Realfilm, Animationsfilm, Virtual Reality etc.), sondern auch nach Anlass wie zum Beispiel „Events“, „Wissenstransfer“, „Marketing“, „R&D“ usw.

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A frequently asked question (FAQ): Was kostet ein Imagefilm?

Genau 23.665,- € inkl. MwSt. und laut Douglas Adams ist der Sinn des Lebens 42. Nein, so einfach ist es nicht und so eine exakte Antwort haben Sie sicher auch nicht erwartet. Dennoch sind die Kosten im Grunde völlig transparent, wenn es sich um eine seriöse Agentur handelt. Denn diese sollte sich eigentlich nicht nach ihrem Namen bezahlen lassen, sondern nach der Leistung, die erbracht wird. Es ist natürlich ein großer Unterschied, ob die Mitarbeiter des Unternehmens die Darsteller sind, ob ein Laienschauspieler heran gezogen wird oder ein Profi. Es ist ein Unterschied, ob es 1, 4, oder 8 Schauspieler gibt. Aber dennoch hat jeder seinen festen Tagessatz ebenso wie der Regisseur, der Kameramann, der Kameraassistent oder der Beleuchter. Ergeben sich dann aus dem Skript zwei oder drei Drehtage, lässt sich die Summe einfach berechnen und dann sollte es auch keine bösen Überraschungen geben. Noch klarer wird es in der Postproduktion. Wenn beim Bildschnitt und im Tonstudio aus einem Rohdiamanten ein Juwel geschliffen wird, steht ein fester Stundensatz dahinter. Einige Beispiele aus der Praxis mit ganz konkreten Zahlen finden Sie in unserem Blogbeitrag „Orientierungshilfe: Was kostet ein professionelles Video, z.B. ein Imagefilm?“.